Angehörigengruppe für Menchen mit Frontotemporaler Demenz

Die ganz andere Demenz

24. 02. 2011

Die Frontotemporale Demenz ist eine Krankheit, bei der der Abbau von Nervenzellen zunächst im Stirn- und Schläfenbereich (Fronto-Temporal-Lappen) des Gehirns stattfindet. Von hier aus werden u.a. Emotionen und Sozialverhalten kontrolliert.

 

Frontotemporale Demenzen treten normalerweise früher auf als die Alzheimer-Krankheit, meistens schon zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr oder noch früher. Die Spanne ist sehr groß (zwischen 20 und 85 Jahre).

 

Bei fast allen Patienten fallen zu Beginn der Erkrankung Veränderungen der Persönlichkeit und des zwischenmenschlichen Verhaltens auf. Dazu zählen insbesondere Aggressivität, Taktlosigkeit, maßloses Essen aber auch Teilnahmslosigkeit. Im Verlauf der Erkrankung entwickeln sich Störungen der Sprache, die sich in Wortfindungsstörungen, Benennensstörungen, Sprachverständnisstörungen und fehlendem Mitteilungsbedürfnis bis zum völligen Verstummen äußern. Im weiteren Verlauf kommt es zur Beeinträchtigung des Gedächtnisses, die lange Zeit aber nicht so stark ausgeprägt ist wie bei der Alzheimer-Krankheit.

 

Die Diagnostik der Frontotemporalen Demenz kann schwierig sein. Weil zu Beginn der Erkrankung Veränderungen der Persönlichkeit und des Verhaltens im Vordergrund stehen, kommt es nicht selten zu Verwechslungen mit psychischen Störungen wie Depression, Burn-out-Syndrom, Schizophrenie oder Manie.

Die Betroffenen zeigen in der Regel kaum Krankheitseinsicht oder Therapiemotivation.

 

Weil die Vorgänge, die zum Nervenzelluntergang führen, zum größten Teil nicht bekannt und nicht beeinflussbar sind, gibt es bisher allerdings auch keine gezielten Therapiemöglichkeiten. Die medikamentöse Behandlung zielt derzeit darauf ab, die Verhaltensauffälligkeiten der Patienten zu mildern.

 

Das Zusammenleben mit einem Patienten, der an einer Frontotemporalen Demenz leidet, bedeutet für die Angehörigen eine enorme Belastung. Vor allem sind es die Verhaltensauffälligkeiten, besonders Aggressionen, enthemmtes Verhalten und Unberechenbarkeit der Patienten, die den Angehörigen zu schaffen machen.

 

Prof. Dr. Alexander Kurz, München

Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Angehörigengruppen

Ihr Ansprechpartner in Krefeld

Beratungsstelle für Alterserkrankungen

Dirk Bahnen

Dionysiusplatz 24

47798 Krefeld

Telefon 021 51-334 72 25

Mail altersberatung@alexianer-krefeld.de

 

Nächste Treffen: 04.04.2011 und 02.05.2011        

Zeit: 09:00 Uhr     

Oberdießemer Str. 111

Tagesklinik Alexianer Krankenhaus

47805 Krefeld

Alzheimer Gesellschaft Krefeld e.V.

Dießemer Bruch 79-81

47805 Krefeld

Telefon 021 51-334 71 56 

Fax 021 51-334 71 00

Internationaler Alzheimer Kongress in Krefeld 27.9. - 30.9.2011

Lesen Sie mehr ... 

 

Weltalzheimertag 2011 in Krefeld

... darf ich bitten? Tanztee am 7.Oktober 2011

Lesen Sie mehr ...

 

Kreisel - Theatervorstellung am 13. Oktober 2011

Lesen Sie mehr ... 

Symposium 2011"Menschen mit Demenz im Altenheim" - 27. Mai 2011

Lesen Sie mehr ...

Sie haben ein akutes Problem - Sie benötigen eine persönliche und fachliche Beratung?

Der Click zur schnellen Hilfe 

 

Weitere Hilfsangebote finden Sie unter Rat und Hilfe

 

Termine

Frontotemporale Demenz

Angehörigengruppe in 2011

 

INITITIALPFLEGEKURSE - Demenz - Termin in 2011 finden Sie unter

Angebote und Termine

 

Alzheimer Angehörigengruppe - Termine in 2011 finden Sie unter

Angebote und Termine