Ernährungs- insbesondere Schluckstörungen sind ein immer wiederkehrendes Thema in den Beratungen von Angehörigen demenzkranker Menschen. Insbesondere die Entscheidung für oder
gegen das Legen einer PEG-Sonde (Percutane enterale Gastrostomie) ist von vielen Fragen und Zweifeln begleitet. Die Angehörigen eines Demenzkranken, die vor dieser Entscheidung stehen, fragen
sich, ob sie wohl auch im Sinne des Kranken richtig entscheiden. Hinzu kommen Gedanken, ob man sich eine solche Maßnahme auch für sich selbst vorstellen könnte. Aber ist die eigene Vorstellung
von Lebensqualität noch gültig bei Vorliegen einer Demenz? Dies sind nur einige der Fragen, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen können. Diese Empfehlungen werden keinem Angehörigen,
Betreuer oder Arzt die endgültige Entscheidung abnehmen können, aber sie geben Hinweise für den Umgang mit Problemen der Nahrungsaufnahme und bei Schluckstörungen.
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Autor: Friedhelm Sicking
Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft